Mittwoch, 14. Juni 2017

Anfahrt zu den Plitvicer Seen


Heute morgen habe ich sowohl die Stadt als auch die Insel Krk hinter mir gelassen und bin auf der D102 über die Krk-Brücke, einer 1420 m langen Bogenbrücke (siehe Foto), zurück auf das Festland gefahren.


Dort angekommen, bog ich nach rechts ab auf die schon fast vertraute Adria-Magistrale, die hier nun streng der Küstenlinie folgt. Sie führt entweder direkt unten am Ufer entlang, verläuft oftmals aber auch in großer Höhe am Berghang, so dass sich spektakuläre Ausblicke auf die Adria und die vielen gegenüber liegenden Inseln ergeben. Leider war es heute etwas diesig, daher war die Sicht etwas eingeschränkt; ich konnte mich aber wirklich nicht beschweren, denn das Wetter der letzten Tage war absolut perfekt!


In Senj, einer kleinen Küstenstadt, bog ich schließlich nach einer Weile links ab, in Richtung Osten; über viele Serpentinen schraubt sich die Straße hier ins Gebirge, um einen Pass zu überwinden. Danach ging es immer weiter ostwärts, manchmal auf sehr engen Straßen, durch teilweise wunderschöne, grüne Landschaft.

Solltet ihr schon 'mal eine ähnliche Reise gemacht haben, ahnt ihr es wohl schon: mein nächstes Etappenziel ist der weltberühmte Nationalpark Plitvicer Seen, den man eigentlich auf keiner Kroatienreise auslassen darf. Den Besuch des Parks habe ich mir für morgen vorgenommen, während der heutige Tag hauptsächlich als Fahrtag eingeplant war.

Für den zweitägigen Aufenthalt in dieser Region habe ich mir dem Campingplatz Turist Grabovac ausgewählt, ca. 20 Autominuten nördlich vom Nationalpark im kleinen Ort Grabovac gelegen. Ich traf auf einen wunderschön angelegten Campingplatz, der zwar gut belegt war, auf dem aber dennoch genügend freie Plätze zur Auswahl standen, so dass ich mir den besten davon aussuchen konnte. Einer der Gründe dafür, dass ich diesen Campingplatz in Erwägung gezogen hatte, war, dass hier ein praktischer Shuttle-Service zum und vom Nationalpark angeboten wurde; dies ersparte mir die zweimalige Fahrt mit dem Wohnmobil und vor allem die teuren Parkplätze vor Ort!

Nach einer etwas längeren Kaffeepause und einem Spaziergang über den Campingplatz hatte ich irgendwie noch keine rechte Lust, den Tag einfach so "abzuschließen", und deshalb holte ich doch noch mein Fahrrad aus der Heckgarage und unternahm eine etwa 16 km lange Rundtour, um die nähere Umgebung etwas kennenzulernen.

Es war hier überwiegend flach, mit ein paar kleinen Ausnahmen; vor allem aber war hier alles sehr ländlich, üppig grün und manchmal recht urwüchsig. Ein völlig anderes Kroatien als an der Küste, verständlicherweise...  




Hier traf ich auf die am Fluss Korana liegende Ruine der Burg Drežnik, die erstmals im Jahr 1185 erwähnt wurde.


In einem Bogen ging es dann wieder zurück zum Campingplatz, wo ich mich etwas ausführlicher auf den morgigen Besuch des Nationalparks vorbereitete; hier gab es kostenloses WiFi und so konnte ich auch online verschiedenste Informationen abrufen, z.B. zu den im Park verfügbaren Wanderrouten und deren Kombinationsmöglichkeiten mit den Bootsfahrten und der Panoramabahn. Aber dazu morgen mehr...

1 Kommentar:

Roland Brunn hat gesagt…

Hallo Wolfgang,
bin schon gespannt auf das Naturwunder !
VG Roland